Togo

Mittagessen to go – geht das nachhaltig?

Normalerweise wünschen wir uns einen engen Kontakt zu unseren Mitmenschen, beim gemeinsamen Mittagessen, in Gesprächen und bei ausgelassenen Musik-Sessions. All das ist momentan nicht möglich. Damit müssen wir einen Umgang finden, denn unser Tatendrang ist ungebrochen! Wir wollen diese Zeit daher so sinnvoll nutzen wie nur irgend möglich, weiterhin für andere da sein und wirksam werden. Und wir wollen einen allzu großen wirtschaftlichen Schaden für die Kulturküche vermeiden. Wir haben laufende Kosten, die weiterhin bezahlt werden müssen. Monat für Monat. 

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In Zeiten von Corona müssen wir Alle neue Wege einschlagen – warum also nicht auch Unkraut jäten?

Der gesellige Mittagstisch im alten Seilerhäuschen fehlt uns allen mächtig. Dass wir nicht kochen und bewirten können, trifft aber auch unsere Lieferanten und Partner hart. Kurzfristig fallen unsere Bestellungen flach, aber: Das Arbeitsjahr der Landwirte lässt sich nicht anpassen an die neue Situation. Was auf den Feldern wächst, muss geerntet werden. So richtig arbeitsintensiv wird es bei den lokalen Obst- und Gemüseanbau-Betrieben im Lauf des April.