Demokratische Grundhaltung, Mitbestimmung und Transparenz
Gerechtigkeit in sozialer, politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht
Weltoffenheit und Vielfalt
Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit

Die Kulturküche ist konfessionell und politisch ungebunden und wendet sich Generationen übergreifend allen Menschen zu.

 

Unser Mittagstisch​

– gesundes Essen zu einem fairen Preis

In den Räumen der alten Seilerei entsteht eine nachhaltig ausgestattete Gastronomiestätte. Wir bieten einen regionalen, saisonalen und vegetraischen Mittagstisch zu einem fairen Preis und bringen durch das Erlebnis Essen Menschen zusammen.

Die Kulturküche möchte zeigen, dass ein hoher Bioanteil möglich ist. Gearbeitet werden soll ausschließlich mit Produkten, die entweder fair gehandelt sind oder von regionalen Landwirtschaftsbetrieben bezogen werden. Wasser wird kostenfrei angeboten. Es gibt keine kalorienhaltigen Getränke. Die Minimierung des CO2-Fußabdrucks hat oberste Priorität, zum Beispiel durch die Vermeidung von Lebensmittelverlusten. Eine Bio-Zertifizierung wird angestrebt.

Die Verarbeitung regionaler und saisonaler Lebensmittel sowie die permanente Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitskonzeptes sollen bei Kund*innen ein Bewusstsein für die eigenen Handlungsmöglichkeiten schaffen.

Wasser für alle

– kostenfrei und frisch gezapft aus unserem Wasserhahn!

Der Zugang zu Wasser ist in unseren Augen ein Grundrecht und steht uns allen zu. Deshalb bieten wir in der Kulturküche kostenfrei gesundes, frisches Wasser an.
Wir bekennen uns:
„Wasserhahn statt Flaschenwahn“ zum Wohle unserer Umwelt, aber auch zum Wohle unserer Gesundheit.
Unser Leitungswasser hier ist gut, trotzdem haben wir es weiter optimiert, denn es geht immer noch besser. In der Kulturküche wurde eine Trinkwasser-Aufbereitungsanlage installiert.
Diese produziert für uns reines Wasser auf Basis einer innovativen Umkehrosmose-Filtration.
Anschließend wird dieses Osmosewasser RENATURIERT.
Erst durch diesen Schritt erhalten wir Wasser wie aus einer Bergquelle, das sogar ein
Hado Life-Zertifikat (Emoto) erhalten hat.
Mit diesem Wasser wird bei uns gekocht, gespült und Getränke zubereitet. Es steht in Krügen bereit und wird beliebig oft aufgefüllt.

Studierende können einfach so das köstliche Nass trinken und in den Räumen lernen. Bürger*innen können unser BestWater-Wasser kosten und gemeinsam Projektideen entwickeln. Menschen können unser BestWater-Wasser trinken und bei Mitmach-Angeboten in der Kulturküche andere Menschen kennenlernen. Was auch immer ihr in der Kulturküche machen wollt: für das nasse Element in rauen Mengen ist gesorgt.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Angelika Wunsch
U.a. ist sie Dozentin für GESUNDES WASSER beim Deutschen Naturheilbund DNB.
Mit großem Engagement und Herzensenergie hat sie dafür gesorgt, dass dieses Wasserprojekt für uns möglich wurde.
Ebenso ein Dankeschön an Benjamin Sander, der spontan zur Stelle war und uns viele Stunden
schenkte. Er hat überlegt, besonnen geplant und schließlich die Anlage am richtigen Platz installiert.

Uns liegt es sehr am Herzen, dass Menschen über unser Wasser, das wir trinken und
mit dem wir kochen, mehr erfahren.
Fragen wie: Was steckt hinter optimiertem Leitungswasser? Was bedeutet Renaturiertes Wasser? Was haben wir hier in der Kulturküche mit Wasser noch vor?
Informativen Wasservorträge findet ihr künftig im Veranstaltungskalender!

Gemeinsam

– Einsamkeit war gestern, Kulturküche ist heute

 

Ziel der Kulturküche ist die nachhaltige Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lebensbedingungen der Menschen im Stadtviertel. Ausgangspunkt sind die vorhandenen Ressourcen und Bedarfe der Menschen, in der Annahme, dass sie selbst Experten in der Bewältigung ihres Lebensalltages sind.

Das unfreiwillige Alleinsein ist eine Epidemie, die sich in unserer Gesellschaft ausbreitet und viele Menschen krank macht. Gefühlte Einsamkeit verändert die Weise, in der Menschen die Welt wahrnehmen. Einsamkeit aktiviert ähnliche basale Gehirnregionen wie körperlicher Schmerz, so tief ist Einsamkeit in uns verankert ist. Chronische Einsamkeit ist Gift für unsere mentale Gesundheit, bedeutet Stress und kann psychische Störungen hervorrufen.

Unser Netzwerk

– gemeinsam Projekte vorantreiben

 

Kooperation bedeutet für uns, gleichberechtigt zu interagieren und durch gemeinschaftliches Engagement einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Wir reagieren auf die Ideen und Bedürfnisse unserer Kooperationspartner, stabilisieren bestehende Initiativen und unterstützen mutige Vorhaben.

Die Kulturküche ist ein Projekt von Lobin Karlsruhe gemeinnütziger e.V.. Lobin bietet eine Infrastruktur für neue und bestehende Projekte und Initiativen in der Stadt, insbesondere für „die Kleinen“: Einzelpersonen und kleine Organisationen. Ziel ist es, Menschen für zivilgesellschaftliche Mitwirkung zu begeistern und aktive Bürger*innen durch professionelle Projektbegleitung bei der Verwirklichung ihrer Ideen zu unterstützen.

Quartiersarbeit

– verschiedene Workshops, Vorträge, künstlerische Projekte und Events


Eine zentrale Aufgabe der Quartiersarbeit in der Kulturküche ist die Vernetzung und Kooperation im Stadtteil und der Stadtteilakteure. Das sind die Bewohner*innen, Kitas, Schulen u.v.m. Vernetzt lassen sich Probleme besser lösen. Auch die Vernetzung und Begleitung von bürgerschaftlichem Engagement ist Aufgabe dieser Quartiersarbeit. Die Kulturküche aktiviert Menschen, bietet Räume zur Beteiligung und Meinungsbildung vor Ort und fördert die Vernetzung und Partizipation im Gemeinwesen.

Die Kulturküche orientiert sich in ihrer Ausrichtung und Entwicklung an den Bedürfnissen und Interessen der betroffenen Menschen. Sie greift die Themen auf, welche die Menschen im Stadtteil als wichtig erachten. Dadurch ermutigt, unterstützt und aktiviert sie Bürger*innen, ihre Angelegenheiten selbst zu gestalten. Die Kulturküche interagiert gemeinsam mit den Menschen im Stadtteil und ermöglicht somit verschiedenste Lernerfahrungen. Dabei wird eine selbstbestimmte und aktive Gestaltung der Lebensbedingungen unterstützt. Vorhandene Potenziale werden aktiviert, gefördert und kommen dem Gemeinwesen zugute.

Künstlerische und soziale Projekte haben in der Kulturküche ebenso ihren Raum wie Seminare und Kurse. Regelmäßig finden Themenabende statt, die sich aus den Interessen und Fähigkeiten der Bürger*innen im Quartier entwickeln.

Unsere Räume

– gelebte Vielfaltskultur und gesellschaftlicher Zusammenhalt

 

Biedermeierraum

Die Alte Seilerei ist ein zentraler Ort mitten in Karlsruhe und eignet sich perfekt für ein Leuchtturmprojekt: es entsteht eine Oase mitten in der Stadt, ein gesunder Lebensraum und ein Ausstrahlungsort für ein neues Miteinander weit über das Medium Essen hinaus.

Eines der ältesten Gebäude in Karlsruhe, erbaut 1723, wird zu einer Heimat für alle Bürger*innen. Das Gebäude mit seinem traditionellen Charme in einem Innen- und einem wunderschönen Außenbereich bietet Begegnungsräume, eine Gastroküche und diverse Besprechungs- und Projekträume. Tagsüber laden ein nachhaltiger Mittagstisch für alle und Bürgerprojekte im 1. Stock zum Mitmachen und Teilhaben ein. Zu allen Zeiten können die Räume für Besprechungen, Coachings, Workshops und vor allem für Netzwerkveranstaltungen flexibel genutzt werden. Ein abwechslungsreiches Abendprogramm entwickelt sich bedarfsorientiert über Bürgerbeteiligungsprojekte.

 

Nachhaltigkeit

– Bewusstsein für die eigenen Handlungsmöglichkeiten schaffen

 

Die Kulturküche ist ein Projekt für Bürgerinnen und Bürger. In unserer Küche wird auf Bio-Qualität, regionalen Einkauf und fairen Handel geachtet, um eine gesunde, klimaschonende und besonders schmackhafte Ernährung zu gewährleisten. Der Verkauf zum Selbstkostenpreis macht sie auch für Menschen mit geringerem Budget
erschwinglich.

In der gesamten Kulturküche möchten wir auf die Verwendung von nachhaltigen Rohstoffen und Materialien, sowie die Schonung von Ressourcen und die Minimierung des CO2-Fußabdrucks achten.

Von der Innengestaltung, über die Küchen- und Büroausstattung bis zu unseren Lieferanten legen wir Wert auf  Müllreduzierung durch Vermeidung, Langlebigkeit und einen hohen Rücklauf in die natürlichen Kreisläufe. Ganzheitliches Denken zum Wohle aller Mitmenschen im Viertel und unserer Umwelt und die Förderung der Vielfalt sollen im Zentrum unseres Schaffens stehen.

Nachhaltige Aktionen und Mitmachangebote rund um die handwerkliche Verarbeitung regionaler und saisonaler Lebensmittel, sowie die permanente Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitskonzepts bis aufs Feld sollen bei uns Bürger*innen ein Bewusstsein für die eigenen Handlungsmöglichkeiten schaffen und einen Ort entstehen lassen, an welchem entscheidende Zahnräder einer wünschenswerten Gesellschaft, wie eine faire, partnerschaftliche Zusammenarbeit und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ineinander greifen.

Unser Begegnungszentrum

– ein neues Miteinander weit über das Medium Essen hinaus

 

Die Kulturküche ist friedenstiftendes Zentrum für alle, das mitten in den Innenstadt Möglichkeit des Miteinander schafft, sozialpädagogisch begleitet wird und zur zivilgesellschaftlichen Mitwirkung einlädt. Es entsteht ein Raum für verschiedenste Workshops, Kurse, Vorträge, künstlerische Projekte und Events für gelebte Vielfaltskultur und mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Ziel der Kulturküche ist die nachhaltige Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lebensbedingungen der Menschen im Stadtviertel. Ausgangspunkt sind die vorhandenen Ressourcen und Bedarfe der Menschen, in der Annahme, dass sie selbst Experten in der Bewältigung ihres Lebensalltages sind.

In Zeiten zunehmender globaler und lokaler Herausforderungen entwickeln sich kleine Inseln innovativer Ideen, die diesen Entwicklungen andere Haltungs- und Handlungsmodelle entgegenstellen. Eine solche Insel entsteht durch die Kulturküche, ein Ort, der Einsamkeit entgegen wirkt, indem er im Stadtviertel Bürger*innen miteinander verbindet und Begegnungen auf Augenhöhe ermöglicht. Ein Ort, an welchem entscheidende Zahnräder einer wünschenswerten Gesellschaft, wie Demokratieentwicklung, Bürgerbeteiligung und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ineinander greifen. Jeder ist hier willkommen innerhalb der eigenen Möglichkeiten etwas dazu beizutragen – und wenn auch nur als hungriger Besucher des Mittagstisches.

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